Produktionen

8 Frauen

 

von Robert Thomas / Regie: Ethem Saygieder

Kulturzentrum Hof

Krimikomödie (Originaltitel: Huit femmes) – Auf einem abgelegenen Landsitz kommt die Familie zusammen, um die Weihnachtsfeiertage miteinander zu verbringen. Die feierliche Stimmung findet jedoch ein jähes Ende, als der einzige Mann im Haus tot mit einem Messer im Rücken aufgefunden wird. Alsbald müssen die acht Frauen auch noch feststellen, dass sie von der Außenwelt vollkommen abgeschnitten sind. So bleibt nur mehr die eine Vermutung: die Mörderin weilt noch unter ihnen. Alle acht Damen scheinen nämlich ein Motiv, aber keinerlei Alibi zu haben – die Folge ist ein aberwitziges Versteckspiel aus Beschuldigungen, Heimlichkeiten und Lügen.

Macke Macke

 

von Laurent Baffie / Regie: Ethem Saygieder
Kulturzentrum Hof, Theater Maestro, Theater in der Innenstadt

Wenn sich sechs Patienten im Wartezimmer eines Psychologen die Zeit vertreiben müssen, weil der Arzt aufgehalten wurde, entsteht ein Szenario, das den Titel "Macke Macke" allemal verdient. Die unterschiedlichsten Psychosen und Neurosen ergeben einen bunten Strauß an Absonderlichkeiten, die für Spannungen und eine explosive Stimmung sorgen, die sich komisch und temporeich entlädt!

Es treten auf: Fred, der am Gilles-de-la-Tourette-Syndrom leidet und dadurch dauernd obszöne Flüche ausstößt, was wiederum die gläubige, kontrollhafte Marie abstößt. Des Weiteren, die schüchterne Lili, die zu ihrem Leidwesen immer alles zweimal sagen muss, das allerdings Bob mit seiner Faszination für Symmetrie höchst anziehend findet. Hinzu kommt Blanche, die unter der Macke und Angst leidet sich mit Viren anzustecken. Und, die alles errechnende Hilda, die vor nichts Angst hat.

Macke Macke, ein Stück von Laurent Baffie, schreckt neben aller Komik auch vor derben Späßen nicht zurück. Es ist ein unterhaltsames Plädoyer dafür, seine eigene Befindlichkeit nicht allzu ernst zu nehmen und den Eigenheiten des Anderen mit Nachsicht zu begegnen.

Graceland – Lebenszeichen

 

von Jane Martin / Regie: Ethem Saygieder
Tribüne Linz

Wieviel kann ein Mensch ertragen?
Wo sind unsere Grenzen?
Wieso wollen wir ein Teil einer Gruppe sein, einer Religion, sogar einer fanatischen Gruppierung?

Acht Frauen treffen sich in «Graceland» und erzählen ihre Geschichten – obskur, skurril, melancholisch und dennoch voller Hoffnungen.
Eine Liebeserklärung an ihren Gott!

Offene 2er Beziehung

 

von Dario Fo & Franka Rame / Regie: Ethem Saygieder
Kulturzentrum Hof

Zwischen Antonia und ihrem Ehemann kriselt es gewaltig und im Bett herrscht Funkstille.
Während Antonia den Haushalt schmeißt, vergnügt sich der Göttergatte mit vielen anderen Frauen und fordert auch noch Verständnis!

Das Autoren- und Ehepaar Franca Rame und Dario Fo legt in seinem Stück „Offene Zweierbeziehung“ dar, wozu Mann und Frau fähig sind, sind sie erst einmal in Zweisamkeit verhaftet.

Ein Stück für Theatergourmets! In temporeichen und witzigen Dialogen geht es auf die glitschige Achterbahn der Gefühle. Es geht um Treue und Untreue, um Monogamie und Polygamie, um Toleranz und Intoleranz in – auch sexuellen – Beziehungsfragen. Ein zwerchfellerschütterndes Protokoll des alltäglichen Kampfes um und für das große Glück.

Bernarda Albas Haus

 

von Federico Garcia Lorca / Regie: Ethem Saygieder
Tribüne Linz

Die seit kurzem verwitwete Bernarda Alba hat in ihrem Haus acht Jahre Trauer befohlen. Unter ihrem tyrannischen Regime leiden ihre fünf eingesperrten Töchter im Alter von 20 bis 40 Jahren. Alle sind noch ledig, da Bernarda sie nicht unter Stand verheiraten will. Nur Angustias, der Ältesten, ist es erlaubt, eine Beziehung zu einem Mann aufzunehmen, Pepe el Romano.

Doch auf diesen hat auch die jüngste Tochter Adela ein Auge geworfen. Mit dem Recht ihres jugendlichen Alters will sie die Ältere verdrängen und trifft sich heimlich mit Pepe. La Poncia, die alte Magd, erfährt davon und weist Bernarda auf den drohenden Konflikt hin – auch, weil sie die einzige im Haus ist, die der resoluten Hausherrin die Stirn bieten kann. Doch diese will das kommende Unglück nicht wahrhaben.So herrscht in Bernardas Haus kurz vor der Hochzeit zwischen Angustias und Pepe trügerische Ruhe. Als sich jedoch Adela ein weiteres Mal zum nächtlichen Stelldichein mit dem Verlobten ihrer Schwester hinausschleicht und dabei ertappt wird, nimmt das Unheil seinen Lauf.

Federico Garcia Lorcas Frauentragödie ist die zeitlose Tragödie des ungelebten Lebens, das unter dem Zwang unmenschlicher Konventionen allmählich erstickt.

Geschlossene Gesellschaft

 

von Jean-Paul Sartre / Regie: Eva Stockinger
Tribüne Linz

Drei Menschen werden von einem ungewöhnlichen Kellner in ein ungewöhnliches Hotelzimmer geführt. Schon bald stellt sich heraus, dass es sich um Tote handelt, die ab nun ihr gemeinsames Dasein auf ewig in diesem Raum dahinfristen müssen.

Alle drei haben etwas gemeinsam. Sie haben zu Lebzeiten das Leben anderer zerstört und rechnen nun mit einer Bestrafung. Anstatt eines erwarteten Folterknechtes beginnt nun das Dreiergespann sich die eigene Hölle zu kreieren, indem sie sich gegenseitig ausspielen, reflektieren, manipulieren und dabei fast zerstören. Schnell entwickelt sich eine statische Dynamik und alle drei kommen zum Schluss: „Die Hölle, das sind die anderen!"

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